Spiegelschränke perfekt in Szene setzen

Der Siegeszug, in dem die Spiegelschränke fast jedes Badezimmer eroberten, spielte sich in nur wenigen Jahrzehnten ab. Waren sie anfangs eher praktisch statt modisch, entwickelten sie sich schnell und vielfältig weiter. Die Farben und Formen änderten sich und der Aspekt des Designs gesellte sich mehr und mehr zu dem des bloßen Nutzens.

Als Material für einen heutigen Spiegelschrank kommen meist Spanplatten, Kunststoff, Aluminium und Ähnliches zum Einsatz – insoweit gleichen sich mehr oder weniger alle Modelle. Besucht man einen Baumarkt, so findet man eine unglaubliche Vielfalt an Platzwundern, aus denen man sich nur noch eines aussuchen muss. Das gestaltet sich jedoch oft schwer, denn die praktischen Vorzüge sind in der Regel ebenfalls immer die gleichen: Man kann alles, was im Bad stört, schnell und einfach verstauen. Dazu gehören Tuben, Fläschchen, kleine Elektrogeräte und vieles mehr. Sobald man die Türen des Schranks schließt, bleibt nur eine harmlose Fassade. Da all das aber zu den Dingen gehört, die einen Spiegelschrank seit eh und je ausmachen, ist dieser Gesichtspunkt beim Kauf eines neuen Exemplars mittlerweile weniger entscheidend. Selbst zusätzlicher Komfort, wie zum Beispiel eine Beleuchtung, ist bereits da und nichts Neues mehr. Was hingegen immer mehr in den Mittelpunkt rückt, ist die optische Gestaltung. Häufig verbringt man also Stunden damit, lediglich ein passendes Designobjekt für das Bad zu finden.

Wenn auch die Unterschiede und damit die Entscheidungsgründe gern ins Detail gehen, existieren einige Merkmale, die einen Spiegelschrank deutlich von anderen unterscheiden können. Dazu gehört hauptsächlich der Aspekt der Größe und der Aufteilung, die beide recht verschieden ausfallen können. Es gibt beispielsweise breitere und schmalere Modelle, wobei die breiteren häufig mehr Türen besitzen. Verbreitet sind Ausführungen mit drei Türen, von denen sich die breiteste in der Mitte befindet. Meist kann man die beiden anderen wie Flügel in Richtung der Mitte öffnen. Ganz anders präsentieren sich zum Beispiel wiederum Schränke, die nur eine Tür, aber dafür an den Seiten jeweils mehrere offen zugängliche Ablagefächer besitzen. Interessant dabei ist, dass man sich zum Teil wieder von der ursprünglichen Idee entfernt: von der des durchweg eleganten Platzwunders.