Die Dusche - Blickfang im Badezimmer

Gönnen Sie sich nach einem harten Tag nicht auch gerne öfters mal eine heiße Dusche? Oder lassen Sie sich lieber am Morgen vom warmen Wasserstrahl verwöhnen um Ihre Lebensgeister zu wecken? Hätten Sie vor ca. 500 Jahren gelebt, wäre Ihnen das nicht möglich gewesen.

Denn bis hin zum Mittelalter gab es nur Badewannen, und das Baden war nur den Reichen Menschen vorbehalten.
Erst im 19. Jahrhundert begann die französische Armee zur Gewährleistung der Hygiene damit, ihre Soldaten zu duschen. In Deutschland verbreitete sich die Dusche erst im 20. Jahrhundert. Seit dem Bauboom in den 50er Jahren ist es erst üblich, dass jeder Deutsche ein Badezimmer inklusive unserer heute so beliebten “Nasszelle” besitzt.

Inzwischen gibt es die Dusche in allen möglichen Variationen. Manchmal ist sie einfach und praktisch mit einer weißen Standard-Duschwanne und einem schlichten Duschvorhang ausgestattet. In immer mehr deutschen Badezimmern findet man aber ganze “Wellnesstempel”, in denen nicht nur der praktische Nutzen wichtig ist, sondern auch die Optik und der “Wohlfühlfaktor” spielen eine große Rolle. Hier kann mit Licht gearbeitet werden, vielfach werden wasserfeste LEDs eingesetzt. Die verschiedenen Farben sollen je nach Bedarf anregen, entspannen, oder inspirieren.
Duschtüren aus Glas erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Ob Sie lieber normales Klarglas, Milch-, oder getöntes Glas bevorzugen, nahezu alles ist möglich. Sie können das Glas sogar mit einen Wunschmotiv bedrucken lassen.

Aufwendiger und zumeist auch teurer in der Ausführung sind ebenerdige Duschen, bei denen auf die Duschwanne verzichtet wird. Der Boden wird hierbei zum Abfluss hin geneigt. Diese Bauform eignet sich besonders für alte oder Gehbehinderte Menschen.
Bei all den Möglichkeiten und all dem Luxus sollte man aber den Schutz unserer Umwelt nicht vergessen.

Ein Deutscher verbraucht bei deiner täglichen Dusche ca. 60 Liter Wasser. Eine besonders sparsame Art zu duschen ist die sogenannte “Navy-Dusche”. Hierbei dreht man kurz das Wasser auf bis der Körper nass ist. Nachdem man sich eingeseift hat, stellt man das Wasser wieder an und wäscht sich so schnell wie möglich ab. So könnte ein einzelner Mensch in einem jahr ganze 56.000 Liter Wasser sparen.